Häufig gestellte Fragen (FAQs)
– DLP-Technologie

Die Auswahl eines Projektors für das Heimkino kann eine heikle Aufgabe sein, denn angesichts der Vielzahl an heute erhältlichen Funktionen und Optionen stellt sich nicht nur die Kostenfrage. Eine Reihe von Punkten verdient Beachtung, damit ein Projektor möglichst nützlich für Ihr Heimkino ist.

Was ist DLP-Technologie?

Bei der DLP-Technologie projiziert ein digitaler Chip Bilder. Diese Technologie beruht auf dem DLP-Chip, der einen optischen Halbleiterbaustein darstellt. Der Chip ist eine Erfindung von Texas Instruments.

Wie funktioniert die DLP-Technologie?

Die DLP-Technologie beruht auf dem DLP-Chip, der als gewöhnlicher Speicherbaustein fungiert. Auf seiner rechteckigen Oberfläche sind bis zu einer Million mikroskopisch kleiner, schwenkbarer Spiegel angeordnet.

In einem DLP-Frontprojektions- oder -HDTV-System scheint abwechselnd rotes, grünes und blaues Licht auf die Spiegel. Diese Spiegel werden im Takt eines Video- oder Grafiksignals, das am Speicherchip darunter anliegt, ein- und ausgeschaltet. Die Spiegel lassen sich bis zu 5000 Mal in der Sekunde umschalten. Ein Objektiv lenkt das von ihnen reflektierte Licht auf die Leinwand, wo ein Bild entsteht.

In Projektoren mit hoher Leuchtkraft kommen drei DLP-Chips zum Einsatz. Dabei ist je ein Chip für die Teilfarben Grün, Rot und Blau zuständig. Ein Prisma zerlegt das Licht der Lampe in diese drei Farben und lenkt es auf den entsprechenden DLP-Chip. Das Bild entsteht, indem die Reflexionen der zusammengehörigen Pixel auf jedem DLP-Chip wieder zusammengeführt werden.

Wofür wird die DLP-Technologie eingesetzt?

Die DLP-Technologie ist im Bereich Projektion und Displaytechnik vielseitig einsetzbar, beispielsweise für:

  • HDTV hochauflösendes Fernsehen (Auflösungen von 720p und 1080p)
  • Multimedia-und Datenprojektoren für Marketing-, Vertriebs- und Trainingspräsentationen
  • Heimkino und Unterhaltung, unter anderem zum Vorführen von Filmen oder Bildern einer Digitalkamera auf einer großen Leinwand, für HDTV, für Videospiele oder zum Surfen im Internet
  • Pico oder Pocket-Projektoren, die unglaublich klein und mobil sind
  • Videowände wie in Kommando- und Steuerzentralen von Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen
  • DLP Cinema-Technologie ersetzt Zelluloid-Projektoren in Kinos weltweit
  • Weitere Einsatzbereiche, bei denen Licht schnell, einfach und präzise moduliert werden soll

Eine Version der DLP-Technologie ist als DLP Cinema-Technologie bekannt und ist in Kinos rund um den Globus an die Stelle von Zelluloid-Projektoren getreten.

Welche Vorteile bietet DLP-Technologie?

Die DLP-Technologie ermöglicht Projektoren für Unternehmen, Heimkinosysteme, hochauflösende Fernseher und Großraumprojektoren mit einem unglaublich brillanten und scharfen Bild. Es handelt sich um eine digitale Technologie, daher ist die Leistung eines DLP-Projektionssystems über seine gesamte Lebensdauer hinweg unverändert hochwertig. Das bedeutet eine außerordentlich hohe Zuverlässigkeit der Elektronik, die Sie täglich nutzen.

Da die DLP-Technologie mit Halbleitern arbeitet, ist sie von Natur aus leicht im Gewicht. Somit können Hersteller kleinere, leichtere und elegantere Produkte entwickeln als es beispielsweise mit anderen Technologien der Fall wäre. Tragbare Projektoren mit DLP-Technologie erreichen heute eine Lichtstärke von 2000 Lumen und mehr und bringen dabei nicht mehr als 1 kg auf die Waage. Und die neue Generation der Widescreen-HDTV-Geräte mit DLP-Technologie sind nur noch 25 cm breit.

Wie unterscheidet sich die DLP®-Technologie von der DLP Cinema®-Technologie?

Die DLP Cinema-Technologie beruht auf der DLP-Technologie und verwendet den gleichen DMD-Halbleiterbaustein. In einem typischen DLP-Subsystem arbeitet ein einziger Chip, wohingegen DLP-Cinema-Projektionssystem mit drei Chips Bilder mit einer unglaublichen Brillanz in bis zu 35 Billionen Farben kreieren.

Die Technologien DLP Cinema und DLP arbeiten beide mit digitaler Präzision. Durch ihre Fähigkeit zur schnellen Pixelumschaltung können beide rasch wechselnde Bilder wiedergeben und liefern mit reflektiertem Licht atemberaubend klare und scharfe Bilder.

Der Unterschied zwischen den zwei Technologien liegt vor allem in der Art und Weise, wie sie optimiert sind. DLP-Cinema-Technologie übertrifft die normale Bildqualität eines Films dramatisch und schafft so ein unvergessliches Kinoerlebnis. Die DLP-Technologie, die in Projektoren und HDTV-Geräten verwendet wird, liefert außerdem gestochen scharfe Darstellungen von Videos und Grafiken für die Unterhaltung zu Hause oder geschäftliche Präsentationen. Dabei übertrifft DLP die typische Bildqualität anderer Technologien.

Welche Alternativen gibt es zur DLP-Technologie?

Die wichtigsten Displaytechnologien für Projektions- und Displayanwendungen sind heute:

  • LCD (Flüssigkristallanzeige) – seit langem in Business-Projektoren verwendet
  • CRT (Kathodenstrahlröhre) – Kernstück der meisten TV- und Computerbildschirme
  • LCoS (Flüssigkristall auf Silicon) – neuartige, noch unerprobte Version von LCD
  • PDP (Plasmabildschirm) – für die Herstellung "flacher", plattenförmiger Bildschirme

Wer hat die DLP-Technologie erfunden?

Die DLP-Technologie ist eine Erfindung von Dr. Larry Hornbeck bei Texas Instruments aus dem Jahr 1987.

Warum ist die DLP-Technologie so beliebt?

Der Erfolg der DLP-Technologie zeigt sich an mehreren Kennzahlen. Zum einen hat heute praktisch jeder Projektorhersteller Produkte mit DLP-Technologie im Angebot , entweder zum gewerblichen Einsatz für Unternehmen oder für das Heimkino. Zweitens wurden seit Anfang 1996 mehr als 10 Millionen DLP-Projektionssysteme an über 70 Hersteller ausgeliefert. Zudem haben die DLP-Technologie und damit ausgestattete Produkte in den vergangenen Jahren viele Auszeichnungen gewonnen, darunter zwei Emmy-Awards für hervorragende Entwicklungen.

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