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Die DLP®-Technologie ist eine revolutionäre Display-Lösung, bei dem ein optischer Halbleiter zur digitalen Manipulation von Licht eingesetzt wird. Die extrem zuverlässige, volldigitale DLP-Technologie erzeugt in einer großen Bandbreite an Produkten ein kristallklares Bild, darunter digitale Großbildfernseher, Projektoren für das Büro, professionelle Veranstaltungen und Heimkino sowie für das digitale Kino (DLP Cinema®. Besonders diese Zuverlässigkeit wird von den führenden Display-Herstellern weltweit geschätzt: seit 1996 wurden insgesamt sechs Millionen DLP®-Systeme an über 75 Hersteller ausgeliefert.
Die DLP®-Technologie ist überaus vielseitig und wird überall dort eingesetzt, wo es auf hervorragende visuelle Ergebnisse ankommt. Nur die DLP®-Technologie wird sowohl in den kleinsten Projektoren unter 1kg Gewicht als auch im digitalen Kino mit Leinwänden von bis zu 23 Metern Diagonale eingesetzt.
Das Ergebnis ist maximale Wiedergabetreue: Bilder von unglaublicher Klarheit, Brillanz und Farbqualität, die man mit eigenen Augen gesehen haben muss.
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1.
DER HALBLEITER, DER ALLES ÄNDERTE
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Im Mittelpunkt jedes DLP®-Projektionssystems steht ein optischer Halbleiter, der als Digital Micromirror Device (Digitales Mikrospiegelgerät) oder DLP®-Chip bezeichnet wird und 1987 von Dr. Larry Hornbeck bei Texas Instruments erfunden wurde.
Der DLP®-Chip ist wahrscheinlich der technisch ausgefeilteste Lichtschalter der Welt. Er enthält eine rechteckige Anordnung von bis zu zwei Millionen auf Scharnieren montierten, mikroskopisch kleinen Spiegeln. Jeder dieser Mikrospiegel beansprucht weniger als ein Fünftel der Breite eines menschlichen Haares.
Wenn ein DLP®-Chip mit einem digitalen Video- oder Grafiksignal, einer Lichtquelle und einem Projektionsobjektiv koordiniert wird, sind die Spiegel auf dem Chip in der Lage, ein volldigitales Bild auf eine Projektionsfläche oder eine andere Oberfläche zu reflektieren. Der DLP®-Chip und die ausgeklügelten Elektronikkomponenten, die ihn umgeben, werden zusammen als Digital Light Processing™-Technologie bezeichnet.
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2.
DIGITAL LIGHT PROCESSING I: DAS GRAUSTUFENBILD |
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Die Mikrospiegel auf einem DLP®-Chip sind an winzigen Scharnieren angebracht, sodass die Spiegel in einem DLP®-Projektionssystem entweder einer Lichtquelle zugewendet (EIN) oder von der Lichtquelle abgewendet werden können (AUS). Dadurch wird ein helles oder dunkles Pixel auf der Projektionsfläche erzeugt.
Der in einem Bitstrom in den Halbleiter gespeiste Bildcode sorgt dafür, dass jeder Spiegel bis zu mehreren tausend Mal pro Sekunde in die eingeschaltete bzw. ausgeschaltete Position bewegt wird. Wenn ein Spiegel häufiger eingeschaltet als ausgeschaltet wird, reflektiert er ein hellgraues Pixel. Ein Spiegel, der häufiger ausgeschaltet wird, reflektiert ein dunkel-graues Pixel.
Auf diese Weise können durch die Spiegel in einem DLP®-Projektionssystem bis zu 1.024 Grautöne reflektiert werden. Das in den DLP®-Chip gespeiste Video- oder Grafiksignal wird dadurch in ein äußerst detailliertes Graustufenbild umgewandelt.
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3.
DIGITAL LIGHT PROCESSING II: HINZUFÜGEN VON FARBEN
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Das weiße Licht, das von der Lampe in einem DLP®-Projektionssystem erzeugt wird, wird auf dem Weg zur Oberfläche des DLP®-Chips durch ein Farbrad geleitet. Das Farbrad filtert das Licht in die Farben Rot, Grün und Blau, und ein DLP®-Projektionssystem mit einem Chip kann daraus mindestens 16,7 Millionen Farben erzeugen. Das 3-Chip-System in einem DLP Cinema®-Projektionssystem ist sogar in der Lage, über 35 Billionen Farben zu erzeugen.
Die Aktivierung und Deaktivierung der einzelnen Mikrospiegel wird in Verbindung mit diesen drei Grundfarben koordiniert. Ein Spiegel, mit dem ein violettes Pixel projiziert wird, reflektiert beispielsweise nur rotes und blaues Licht auf die Projektionsfläche. Unsere Augen setzen dann diese schnell abwechselnden Blitze in einem projizierten Bild in den beabsichtigten Farbton um.
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4. ANWENDUNGEN UND KONFIGURATIONEN |
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1-CHIP DLP®-PROJEKTIONSSYSTEM
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Fernseher, Heimkino-Systeme und Geschäftsprojektoren, in denen die DLP®-Technologie verwendet wird, nutzen die oben beschriebene Konfiguration mit einem einzelnen DLP®-Chip.
Dabei wird weißes Licht so durch einen Farbradfilter geleitet, dass nacheinander rotes, grünes und blaues Licht auf die Oberfläche des DLP®-Chips auftrifft. Die Umschaltsequenz der Spiegel und die Zeitdauer, in der die einzelnen Spiegel „eingeschaltet“ oder „ausgeschaltet“ sind, richtet sich nach der Farbe, mit der sie bestrahlt werden. Das optische System des menschlichen Auges integriert die aufeinander folgenden Farben und erzeugt ein vollständig farbiges Bild.
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3-CHIP DLP®-PROJEKTIONSSYSTEM
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Projektoren, die mit der DLP®-Technologie ausgestattet sind und in Anwendungsbereichen verwendet werden, bei denen es auf besonders hohe Bildqualität und sehr große Helligkeit ankommt (z.B. in Kinos oder in großen Vorführräumen), nutzen eine 3-Chip-Konfiguration, mit der eine verblüffende Wiedergabe von Film- und Standbildern möglich ist.
Bei Systemen mit drei DLP®-Chips wird das von der Lampe erzeugte weiße Licht durch ein Prisma geleitet, das den Lichtstrahl in Rot, Grün und Blau zerlegt. Jeder DLP®-Chip ist speziell einer dieser drei Farben zugeordnet. Das von den Mikrospiegeln reflektierte Licht wird danach wieder zusammengesetzt und durch das Projektionsobjektiv geleitet, um ein Bild zu erzeugen.
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Sehen Sie sich an, wie es funktioniert |
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Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Technologie, die die DLP®-Projektion möglich macht. |
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